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MM: EZB fährt Geldversorgung schrittweise zurück

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Die Entscheidung zur Verlängerung der Geldversorgung für die Banken hat die Europäische Zentralbank (EZB) einstimmig getroffen. Das gab Ratsmitglied Ewald Nowotny gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bekannt. Demnach gibt es innerhalb der Notenbank keine unterschiedlichen Auffassungen darüber.
Augenblicklich bewahre sich die Zentralbank mit der Beibehaltung der Geldversorgung Flexibilität. Ein Signal für eine Erhöhung des Leitzinses sei dies jedoch nicht, erklärte Nowotny. Die EZB werde sich schrittweise aus der Liquiditätsversorgung der Banken zur ückziehen…..

Studie: Mittelstand mit Problemen bei Export

Der deutsche Export boomt und zieht die Wirtschaft wieder deutlich nach oben. Dennoch gibt es keinen Grund sich auf dem Titel des Exportweltmeisters auszuruhen. Wie eine Studie der Beratungsgesellschaft Munich Strategy Group (MSG) ergab, ist vor allem der deutsche Mittelstand nicht ausreichend auf die Globalisierung vorbereitet. .Teile des Mittelstands sind reif für die Internationalisierung, andere Unternehmen sind hingegen nicht in der Lage, davon zu profitieren., erkl ärt Sebastian Theopold, Geschäftsführer der MSG. Laut der Untersuchung erzielen 40 bis 50 Prozent der Unternehmen weniger als ein Drittel ihres Umsatzes im Ausland. Grund dafür ist vor allem, dass viele von ihnen eher vorsichtig über den Vertrieb expandieren. Genau hierin liegt jedoch auch die Gefahr. Denn, wer keinen eigenen Standort in den Absatzländern hat, verschläft schlichtweg die Entwicklungen auf dem globalen Markt. Zudem konzentrieren sich etwa die Hälfte der befragten Unternehmen hauptsächlich auf Länder der EU, China und Russland. Die wichtigen Wachstumsm ärkte Brasilien und Indien werden vernachlässigt. Einigung auf Basel III noch diese Woche? Die Bundesregierung erwartet am 12. September eine

Einigung auf die neuen Finanzmarktregelungen .Basel

III.. Noch im Juli hatte sich Deutschland gegen einige Punkt des Regelwerks ausgesprochen. Dabei ging es vor allem um die öffentlichen Finanzinstitute mit ihren stillen Einlagen. Diese Form von Eigenkapital ist im Ausland kaum gebräuchlich und wird dort kritisch gesehen. .Wir werden drängen, dass wir hinreichende Übergangsfristen bekommen., sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

KfW passt Wachstumsprognose an
 
Für das Gesamtjahr 2010 erwartet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Wachstum des deutschen BIP um 3,6 Prozent. Allerdings rechnet das Institut ab dem Jahreswechsel mit einer flacheren Wachstumskurve, wie aus dem KfW-Investmentbarometer für August hervorgeht. Deshalb wird der Zuwachs für 2011 auf 2,3 Prozent geschätzt. Für das 3. Quartal sieht die Anstalt ein Plus von 1,2 Prozent. .Wir haben nun die Chance, die von der Krise aufgerissene Lücke bei unserer Wirtschaftsleistung bis zum Winter 2011/12 vollständig zu schließen . gut ein Jahr früher als zuvor gedacht., erkl ärt Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW.

FDP warnt vor europäischem Finanzausgleich

Die FDP hat sich gegen eine Ausweitung der bisherigen Vereinbarungen zur Zweckgesellschaft für die Bekämpfung der Schuldenkrise ausgesprochen. .Mit uns wird es keinen Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene geben., sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger dem Hamburger Abendblatt. Um der Krise in Griechenland und anderen Euro-Ländern Herr zu werden, haben die Regierungschefs im Mai beschlossen, eine Zweckgesellschaft zu gründen. Nur so konnte der 440 Mrd. EURRettungsschirm gespannt werden. Die europäischen Verträge sehen nämlich vor, dass keine Finanzmittel in Staaten transferiert werden dürfen, die von Insolvenz bedroht sind. Nun fürchtet die FDP die Schaffung eines dauerhaften Rettungsfonds.

 

Quelle: Cognitrend  – Exklusiv für Deutsche Bank


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EUR USD (1,1955) Gestern zweifelten Devisenmarktakteure daran, ob der Beitritt Estlands in die Eurozone im kommenden Jahr gutes Timing sei. Aber das Land würde ohnehin die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen, hieß es. In der Währungsunion lassen sich die Probleme angeblich besser verarbeiten und zudem kann man noch in „den Genuss der Vorteile“ kommen, meint Estlands Finanzminister. Nun, hoffentlich ist er sich der neuen Spielregeln wirklich bewusst, die gerade in Brüssel aufgestellt werden. Denn: Strafen bei Verstößen der Mitgliedsländer sollen nun wesentlich früher und schärfer geahndet werden.
Außerdem sollen Eurostat-Inspekteure mit erweiterten Vollmachten ausgestattet und im Verdachtsfall umfangreiche Kontrollen durchgeführt werden. Eigentlich war diese Reglung schon vor sechs Jahren im Gespräch. Damals schien aber keiner daran zu glauben, dass so etwas jemals nötig sei. Oder einige Mitgliedsländer wollten sich schlicht nicht in die Karten schauen lassen. Der Widerstand war seinerzeit jedenfalls ziemlich heftig. Doch trotz strengerer Regeln und trotz eines erkennbaren Spar- und Kontrollwillens, hegen Investoren derzeit große Zweifel am Fortbestand der Eurozone. Eine Umfrage, die unter 1.001 Bloomberg-Nutzern durchgeführt wurde, ergab, dass lediglich 23 Prozent der Befragten an Letzteres glauben. Daran ändert auch der gespannte 750- Mrd.-Euro-Schutzschirm nichts. K ein Wunder, dass derzeit der Druck auf den Euro so hoch ist. Gestern aber brachte uns die Erholung auf 1,2010 eine bearishe Strategie mit Kursziel 1,1520. Das Risikolimit bleibt vorerst bei 1,2065.

USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).

EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.

GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.

AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.


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