Denoiseux Vincent Lyxor ETF Money Monitor

Lyxor ETF Money Monitor November 2021: ETF-Anlegervon Omikron nicht beeindruckt

Lyxor ETF Money Monitor : Die neue Corona-Variante Omikron hat auf den Märkten für erhöhte Unruhe und eine hohe Volatilität gesorgt.

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Vincent Denoiseux, Leiter des Bereichs ETF Resarch and Solutions bei Lyxor Asset Management


ETF-Anleger liessen sich jedoch dadurch nicht gross abschrecken. Europäische ETFs sammelten im November 2021 13,6 Milliarden Euro ein, wodurch die Gesamtsumme im bisherigen Jahresverlauf auf 151,5 Milliarden Euro gewachsen ist. Damit übertrafen die diesjährigen Zuflüsse die Rekordzuflüsse von 2019 bei weitem.

ETFs sammelten im November 2021 insgesamt 13,6 Milliarden Euro ein. Dabei entfielen 4,5 Milliarden Euro auf Renten-ETFs und 9,1 Milliarden Euro auf Aktien-ETFs. ESG-ETFs setzten ihren starken Trend fort und sammelten 9,1 Milliarden Euro ein. Der November verzeichnete damit die drittgrössten monatlichen Zuflüsse in ESG-ETFs seit Jahresbeginn. Smart-Beta-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von 0,7 Milliarden Euro. Diese sind auf die Auflösung von Value-Engagements zurückzuführen.

Fixed Income-Fonds und ETFs sammelten zusammen 27,5 Milliarden Euro an Nettomittel- zuflüssen ein. Davon entfielen 23 Milliarden Euro auf Aktienfonds und 4,5 Milliarden Euro auf ETFs. Die Investoren bevorzugten angesichts der erhöhten Zinsvolatilität eine globale Diversifizierung.

Aktien-Fonds und ETFs verzeichneten einen Nettomittelzufluss von 18,1 Milliarden Euro, davon 9 Milliarden Euro in Fonds und 9,1 Milliarden Euro in ETFs. Investoren achteten darauf, breit aufgestellt zu sein, während es in Europa aufgrund der Corona-Sorgen weiterhin zu Abflüssen kam.

Die weltweiten Aktienmärkte erreichten im November neue Höchststände, bevor es am 26. November nach der Bestätigung einer neuen Covid-19-Variante zu einer Marktbereinigung kam. Von diesem Tag an nahm die Marktvolatilität in allen Anlageklassen zu, da die Anleger die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die strengeren Pandemievorschriften und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit abwägten.

Die erneut aufkommenden Marktsorgen haben der starken Marktdynamik, die bisher in diesem Jahr zu beobachten war, keinen Abbruch getan. Da sich das Jahr 2021 dem Ende neigt, sind die weltweiten Aktienmärkte auf dem besten Weg zu einem weiteren Jahr mit einer starken Performance, die nahe den historischen Höchstständen liegen könnte. Die Streuung der Renditen (gemessen an der Differenz zwischen den besten und den schlechtesten Ergebnissen) war in diesem Jahr stark ausgeprägt, wobei Sektoren wie Energie und Informationstechnologie die Spitzenreiter waren. Dieses Umfeld dürfte für aktive Manager eine Quelle der Alpha-Generierung gewesen sein.

Quelle : ETFWorld.de


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