Schwaches Jahresende für europäischen ETF-Markt…
Von Marlène Hassine Konqui, Head of ETF Research und Kristo Durbaku, ETF Research Analyst
Im Dezember verlangsamten sich die Nettomittelzuflüsse am europäischen ETF-Markt deutlich. Hatten diese im November noch bei 4 Mrd. Euro gelegen, so betrugen sie im letzten Monat des Jahres nur noch 2,5 Mrd. Euro.
Investoren verabschiedeten sich vor allem von US-Aktien (-1,7 Mrd. Euro) und europäischen Aktien (-1,5 Mrd. Euro).
Nach 19 aufeinanderfolgenden positiven Monaten bei US-Aktien kam es im Dezember am europäischen ETF-Markt erstmals zu Mittelrückflüssen.
Mit +2,8 Mrd. Euro erzielten Aktien der Schwellenländer hingegen das beste Ergebnis überhaupt.
Gut lief es auch für Anleihe-ETFs, und hier insbesondere für Staatsanleihen aus den Industriestaaten und den Schwellenländern. Rohstoffe gaben erneut nach
Aktien-EFTs der Schwellenländer mit bestem Monat
Niedrige US-Zinsen beflügelten im Dezember die Mittelzuflüsse in Schwellenländer-ETFs.
Bislang hatten die Emerging Markets vor allem unter dem sich zuspitzenden Handelsstreit zwischen den USA und China gelitten.
Dieser Belastungsfaktor dürfte kurzfristig erhalten bleiben.
Mittelfristig jedoch sollte sich die Lage verbessern. Im Verlauf des Jahres 2019 ist mit einer Entspannung zu rechnen.
Dies könnte für anhaltenden Rückenwind bei Schwellenländer-ETFs sorgen; insbesondere vor dem Hintergrund der Korrelation zwischen den Mittelzuflüssen in Schwellenländer-Aktien und der Rendite von zehnjährigen US-Staatsanleihen .
Source: ETFWorld
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