iShares kotiert zehn neue Produkte an SIX Swiss Exchange AG

•  Vier Minimum-Volatility-Strategie-ETFs ermöglichen risikoreduziertes  Aktieninvestment
•  Mit drei neuen Indexfonds in Rohstoffunternehmen anlegen
•  Zugang zu High Yield und Emerging Markets mit drei neuen Obligationen- ETFs…..


Christian Gast, Leiter iShares Schweiz


 

iShares, der Anbieter von börsengehandelten Indexfonds  von BlackRock, Inc. , kotiert zehn neue  ETFs an SIX Swiss Exchange AG.
 
Der iShares MSCI Europe Minimum Volatility ETF, der iShares MSCI World Minimum  Volatility ETF, der iShares MSCI Emerging Markets Minimum Volatility ETF und der  iShares S&P 500 Minimum Volatility ETF erweitern das Produktangebot um  volatilitätsreduzierende Strategien.
 
Die neuen Obligationen-ETFs iShares Barclays Emerging Markets Asia Local  Government Capped Bond, iShares Morningstar $ Emerging Markets Corporate Bond  und iShares Global High Yield Bond ermöglichen den Zugang zu volatileren Anlagen in  Emerging Markets und High Yield.
 
Mit dem Ausbau der ETF-Produktpalette um den iShares S&P Commodity Producers  Agribusiness, den iShares S&P Commodity Producers Oil and Gas und den iShares  S&P Commodity Producers Gold können Anleger zudem gezielt  in  Rohstoffunternehmen anlegen.

Mit reduziertem Risiko in Aktienmärkte investieren

Die vier Minimum-Volatility-Produkte eröffnen Investoren einen risikoreduzierten Zugang  zu verschiedenen Aktienmärkten. Die optimierten Basisindizes dieser Fonds zeichnen  sich gegenüber ihren Ursprungsvarianten, die nach Marktkapitalisierungen gewichtet  sind, durch geringere Volatilitäten und bessere Risiko-Rendite-Profile aus. „In die  Minimum-Volatility-Indizes werden diejenigen Aktien der Ursprungsindizes integriert, die  geringsten Volatilitäten aufweisen und untereinander nicht zu stark korrelieren.
Gleichzeitig bleiben die typischen Merkmale der Ursprungsindizes wie Länder- und  Sektorengewichte erhalten“, sagt Christian Gast, Leiter iShares Schweiz. „Mit den neuen  ETFs bieten wir Investoren die Möglichkeit, die Chancen von Anlagen am Aktienmarkt  bei gleichzeitig angestrebtem, reduziertem Risiko zu nutzen“.
 
Weitere ETFs auf Schwellenländeranleihen und High Yield Bonds

Die drei neuen Obligationen-ETFs erweitern die effiziente und transparente  Produktpalette in den Anlageklassen Emerging Markets und High Yield. Während der  iShares Morningstar $ Emerging Markets Corporate Bond eine Investition in US-Dollar  denominierte Anleihen von Unternehmen aus Schwellenländern erlaubt, bietet der  iShares Barclays Emerging Markets Asia Local Government Capped Bond die  Möglichkeit, sich gezielt in Staatsanleihen zu engagieren, die in lokaler Währung  asiatischer Länder denominiert sind. Der iShares Global High Yield Bond investiert in  Unternehmensanleihen von Schuldern mit erhöhtem Ausfallrisiko. Der Index enthält  Anleihen von 1.138 Schuldern und lässt eine maximale Gewichtung von 3% pro  Schuldner zu, womit das Ausfallrisiko diversifiziert wird.
 
Anlegen in physisch replizierenden ETFs auf Rohstoffunternehmen

Die neuen Commodity-Produkte erweitern die bisher wenigen Möglichkeiten, um über  physisch replizierende ETFs an der Entwicklung der Rohstoffmärkte teilzuhaben. Die  drei Indexfonds investieren weltweit breit diversifiziert in Aktien von Agrarunternehmen,  in Unternehmen des Öl- und Erdgassektors sowie in solche, die sich mit der Exploration  und der Förderung von Gold beschäftigen.  
 
Christian Gast kommentiert: „Mit den neuen Produkten können wir den Anlegern in der  Schweiz eine noch breitere Produktpalette anbieten. In dieser Vergrösserung des  Anlageuniversums spiegeln sich die hohe Innovationskraft der ETF Branche und von  iShares wider. Wir sind stolz, den Investoren mit den transparenten und kostengünstigen  ETFs ein Mittel an die Hand zu geben, um alle Anlageklassen über die gesamte  Bandbreite flexibel handeln zu können.“

 

Source: ETFWorld.ch – SIX Swiss Exchange

 

 

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


Newsletter
Ich habe gelesen Privacy & Cookies Policy und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.