EUR USD (1,3655) Nicht nur der September irritierte viele Finanzmarktteilnehmer. vorzugsweise Aktienpessimisten . mit einer außergewöhnlich guten Performance. Auch Euro-Händler kommen aus dem Staunen nicht heraus. Nicht allein der vergangene Monat, das gesamte dritte ..
USD JPY (83,45) Weder der Quartalswechsel noch das Ende des ersten Fiskalhalbjahres in Japan konnten gestern für exorbitante Kursbewegungen sorgen. Im Gefolge guter USDaten war es dem Dollar gleichwohl gelungen, sich ein wenig zu befestigen. Einige Marktteilnehmer verwiesen darauf, die Erwartungen an zusätzliche geldpolitische Lockerungsschritte der Fed müssten nun womöglich heruntergeschraubt werden. Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer . damit die US-Währungshüter ihre QE-Haltung tatsächlich überdenken, müssten sicher einige überzeugende Konjunkturindikatoren nachfolgen. In Japan gab man sich heute (trotz positiver Daten) indes überzeugt, dass die BoJ nächste Woche eine weitere Lockerung der Geldpolitik bekanntgeben wird. Stabilität wäre dem Dollar frühestens oberhalb von 84,50 beschieden. Das Risiko reicht bis 82,80/85.
EUR JPY (114,00) Euro-Händlern bot sich gestern wahrlich kein Bild der Freude: Weitere Milliardenhilfen für irische Banken, hohe Risikoaufschläge für portugiesische Staatsanleihen und die Herabstufung der Bonität Spaniens. Doch man reagierte gelassen und betonte stattdessen die entspannte Lage am europäischen Geldmarkt. Das Kursziel liegt weiter bei 114,90, das Risikolimit (etwas enger) bei 112,70.
GBP USD (1,5740) Sterling reagierte gestern auf neue Äußerungen Adam Posens (BoE), der sich von seinem jüngsten Plädoyer für mehr QE distanzieren zu wollen schien. Nichtsdestotrotz kam die Aufwärtsbewegung, die Kabelpfunde auf ein Sieben-Wochen-Hoch beförderte, vor unserem 1,5950/60er Potenzial zum Erliegen. Der Aufschwung der letzten Wochen scheint nun ausgereizt. Das Pfund wird wohl lediglich zwischen besagter Aufwärtshürde und der 1,5670er Unterstützung konsolidieren. Das nächste richtungweisende Signal ginge vermutlich erst von einem Bruch eines dieser beiden Niveaus aus.
AUD USD (0,9675) Der Ausblick ist nach wie vor positiv . das Potenzial erstreckt sich zunächst bis 0,9760 und darüber bis 0,9855/70. Erste Unterstützung sollte sich bei 0,9595 auftun. Unter 0,9560 würde der Austral-Dollar zwar erst einmal eine kleine Verschnaufpause einlegen. Am übergeordneten, günstigen
Szenario würde sich aber nichts ändern.
Quelle: Deutsche Bank CMS: FX-Tagesausblick; Autor: Cognitrend
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USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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