EUR USD (1,3090) Nun warten wir also alle gespannt auf das Ergebnis der heutigen Sitzung des Offenmarktausschusses der US Notenbank . auch weil es das letzte FOMC-Meeting vor den Wahlen ist. Die .…
USD JPY (85,50) Angesichts des gestrigen Feiertages in Japan und im Vorfeld der heute stattfindenden Fed-Sitzung spielte sich das USD/JPY-Kursgeschehen in engen Grenzen ab. Und so rekapitulierten diverse Kommentatoren in Ermangelung anderer wichtiger Nachrichten eben noch einmal die BoJ-Intervention aus der vergangenen Woche. Die Frage: Wäre der überraschend erfolgte Eingriff unter Umständen effektiver gewesen, wenn japanische Day-Trader gleichzeitig nicht so viele Yen gekauft hätten? So bezieht sich die Financial Times etwa auf Zahlen, wonach Japans Privatinvestoren, die mehrheitlich auf eine Schwächung des Yen wetten, alleine am Mittwoch 2.400 Mrd. Yen zurückgekauft haben, während die BoJ .nur. 2.000 Mrd. Yen auf den Markt warf. Damit habe sich die Shortposition der Margin Trader zwar bereits deutlich reduziert, im Falle neuerlicher Interventionen bestehe aber immer noch genügend Spielraum für weitere Käufe, die die Wirkkraft eines erneuten Eingriffs der BoJ wiederum abmildern könnten. Dabei scheint sich offenbar niemand zu fragen, wo der Yen denn eigentlich stünde, wenn sich die Day-Trader zuvor nicht massiv gegen ihn gewendet hätten. Die Angebots- und Nachfragemarken präsentieren sich kaum verändert zu gestern: Widerstand wartet bei 86,60 und 88,35, während sich Unterstützung bei 84,85 und 83,75 bietet.
EUR JPY (111,95) Für den Euro ist nach wie vor Potenzial bis 112,95 gegeben, darüber sogar bis 114,90. Mit Nachfrage kann indes bei 111,10 und 109,60 gerechnet werden.
GBP USD (1,5575) Solange sich Kabelpfunde über 1,5460 halten, bleibt die Position stabil. Kursgewinne bis 1,5800/20 sind weiterhin möglich. Der gestrige Rücksetzer dürfte allerdings zu einer größeren Bereitschaft der Händler geführt haben, in die Stärke hinein zu Abgaben zu tätigen; wir rechnen bereits bei 1,5620 mit einsetzenden Verkäufen.
AUD USD (0,9445) Das Protokoll der australischen Notenbank weckte unverhoffte Zinsfantasien: Entsprechend hievten die Akteure den Austral-Dollar über Nacht auf ein ZweiJahreshoch. Unser Potenzial reicht weiterhin bis 0,9515 und darüber bis 0,9665. Unterstützungen warten bei 0,9350 und 0,9260. Letztere Marke schützt den überaus positiven Ausblick.
Quelle: Deutsche Bank CMS: FX-Tagesausblick; Autor: Cognitrend
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USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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