EUR USD (1,3290) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit . Unseres Wissens nach wurden bei der gestrigen Fed-Sitzung weder Adventslieder angestimmt noch Kerzen angezündet. Angesichts des bevorstehenden Herbstbeginns wäre dies auch noch reichlich verfrüht gewesen. Dennoch hätte es .…
USD JPY (84,85) Von seinem nach der letztwöchigen BoJ-Intervention markierten Zwischenhoch hat sich der Dollar mittlerweile wieder merklich entfernt . nach unten hin wohlgemerkt. Im Gefolge der gestrigen FedErklärung, in der die US-Währungshüter unmissverständlich ihre Bereitschaft unterstrichen, notfalls noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpen zu wollen, baute der Greenback seine Verluste nochmals aus und rutschte dabei sogar unter die 85-Yen-Marke . ein Niveau, das nicht wenige Analysten im Vorfeld als potenzielle Schwelle für neuerliche BoJ-Eingriffe ausgemacht hatten. Doch dazu ist es bislang (zumindest offiziell) nicht gekommen. Vielleicht hat man sich von Seiten der japanischen Behörden für eine wiederholte Intervention ja den morgigen Feiertag ausgeguckt. Hier . so könnte der Gedankengang lauten . wäre womöglich die leise Chance gegeben, dass einem die zahlreichen Privatinvestoren mit ihren Yen-Käufen nicht gar so sehr im Wege stehen wie beim letzten Mal. An der Unterseite gilt es nun, die Nachfragemarke bei 84,40 (kritisch) im Auge zu behalten. Darunter bietet sich bei 83,75 lediglich schwache Unterstützung. Widerstände tun sich hingegen bei 86,50/60 und bei 88,30 auf.
EUR JPY (112,75) Jenseits von 112,95 reicht das Potenzial für den Euro bis 114,90. Mit Nachfrage kann indes bei 111,10/20 (erstes Schwächesignal) und 109,60 gerechnet werden.
GBP USD (1,5655) Trotz enttäuschender britischer Haushaltszahlen blieb Kabelpfunden ein Test der Schlüsselunterstützung bei 1,5460 erspart. Solange sich Sterling hierüber hält, bleibt die Position stabil und Kursgewinne bis 1,5800/20 sind weiterhin möglich.
AUD USD (0,9560) Heute Morgen zirkulierten Gerüchte, wonach die australische Notenbank bei einigen Händlern angerufen hat . das gilt als Zeichen, dass sich die RBA mit dem schnell steigenden Austral-Dollar unwohl fühlt. Noch lässt sich dieser aber nicht aufhalten. Nun reicht das Potenzial bis 0,9665 (danach 0,9755). Unterstützungen: 0,9470 und 0,9400 . hierunter wäre die aktuell kräftige Aufwärtsdynamik erst einmal passé.
Quelle: Deutsche Bank CMS: FX-Tagesausblick; Autor: Cognitrend
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USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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