Für die heutige Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) erwarten Analysten keine Änderung des aktuellen Zielbandes zwischen 0 und 0,25 Prozent. Laut einer von der San ....
Francisco Fed in der vergangenen Woche vorgestellten Studie könnte die erste Zinsanhebung angesichts niedriger Inflation und anhaltend hoher Arbeitslosigkeit womöglich sogar erst 2012 erfolgen. Nur eine kleine Minderheit von Marktteilnehmern hält heute dennoch eine Überraschung für möglich, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Und die könnte nach Auffassung einiger weniger nicht in einer Anhebung, sondern in einer abermaligen Senkung des Schlüsselsatzes auf 0 Prozent bestehen.
Schon bald chinesische CDS?
China plant offenbar, schon bald einen Markt für Kreditausfallversicherungen zu gründen. Es werde mit Sicherheit eine chinesische Version der Credit Default Swaps (CDS) geben, sagte der Generalsekretär der Nationalen Gesellschaft für institutionelle Finanzinvestoren, Shi Wenchao. Er machte allerdings keine genauen Zeitangaben. Mit Chinas wachsendem Kreditmarkt und wegen der damit einhergehenden Risiken setze sich die Erkenntnis durch, dass nun Derivate im CDS-Stil nötig seien, glaubt Shi.
Mersch (EZB) plädiert für Stresstest-Offenlegung
Mit Yves Mersch hat sich ein weiteres EZBRatsmitglied für eine Veröffentlichung der Stresstest- Ergebnisse von Banken ausgesprochen. Besagte Tests sollten zudem über die 25 bis 30 Banken, mit denen sie derzeit durchgeführt werden, ausgeweitet werden, befand Mersch in einem Interview mit der luxemburgischen Zeitung Wort. Der Notenbanker verspricht sich davon ein klares Bild vom Zustand der europäischen Banken und der Finanzmärkte.
Obama-Regierung: Erstes Mitglied tritt ab
Peter Orszag, Haushaltsdirektor des Weißen Hauses, steht offenbar als erstes Mitglied der Obama- Regierung vor dem Rücktritt. Nach Informationen der New York Times wolle der Wirtschaftwissenschaftler bereits im Juli von seinem Amt zurücktreten. Als Direktor des Office of Management and Budget (OMB) ist der 41-Jährige für die Verwaltung und Aufteilung des amerikanischen Bundeshaushaltes zuständig, der üblicherweise ab Herbst vom OMB erarbeitet und im Februar vorgestellt wird. Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungsmitglieder berichtet, will Orszag schon so bald zurücktreten, damit sein Nachfolger die Arbeiten am neuen Haushalt rechtzeitig aufnehmen kann. Als jüngstes Kabinettsmitglied stand Orszag nach Angaben der Financial Times Deutschland vor allem für Haushaltskonsolidierung und sparsame Krisenpolitik. Er habe Steuersenkungen und weitere Finanzspritzen für die US-Wirtschaft verhindert. Vertraute vermuten persönliche Gründe hinter dem Rückzug: Orszag heiratet im September.
Britischer Nothaushalt: Fokus auf Einsparungen
Großbritanniens Schatzkanzler George Osborne hat den Nothaushalt der Regierungskoalition vorgelegt, der das strukturelle Defizit im Verlauf der Parlamentsperiode tilgen soll. Erreicht werden soll dies hauptsächlich mit öffentlichen Einsparungen und mit Steuererhöhungen: So soll der Etat der meisten Kabinettsressorts bis 2015 um 25 Prozent sinken. Gehälter im öffentlichen Dienst oberhalb von 21.000 GBP werden für die nächsten 2 Jahre eingefroren, Sozialhilfen zugunsten von Arbeitsanreizen zurückgefahren. Die Mehrwertsteuer steigt ab Januar 2011 von 17,5 auf 20 Prozent. Ab 2011 kommt überdies eine Bankenabgabe. Und selbst die Apanage für die königliche Familie bleibt eingefroren. Wie Osborne ferner erklärte, geht die Regierung 2010 von einem BIPAnstieg um 1,2 und 2011 von 2,3 Prozent aus. Bisher hatten die Wachstumsannahmen etwas höher gelegen.
Quelle: Deutsche Bank CMS: Märkte am Morgen; Autor: Cognitrend
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