Bitget : GENIUS-„Act“ bereitet Boden für eine Stablecoin-Regulierung in den USA, doch Offshore-Lücken bleiben.
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Von Vugar Usi Zade, COO bei Bitget
Die Verabschiedung des GENIUS-Acts im US-Senat mit einer 66:32 Stimmen bei der geheimen Abstimmung signalisiert einen bedeutenden Impuls in Richtung der Einführung eines föderalen Regulierungsrahmens für Stablecoins. Der Gesetzesentwurf umreißt klare Lizenzierungsstandards, Reservemandate und Verbraucherschutz-Komponenten, die das Marktvertrauen erheblich stärken und lang erwartete Klarheit für Emittenten und Investoren gleichermaßen schaffen könnten. Außerdem positioniert er die USA als Vorreiter bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte in einer Zeit, in der der globale Wettbewerb zunimmt.
Dennoch bleiben Lücken. Der Gesetzentwurf geht nicht umfassend auf Offshore-Stablecoin-Emittenten wie Tether ein, die weiterhin eine überragende Rolle bei der globalen Liquidität spielen. Für Emittenten mit Sitz in den USA wird die Einhaltung der Vorschriften nun mit höheren Kosten verbunden sein, was wahrscheinlich die Konsolidierung des Marktes beschleunigt und gut ausgestattete Akteure begünstigt, die die neuen Schwellenwerte erreichen können.
Dies bringt zwar zusätzliches Vertrauen und Stabilität für regulierte Angebote, aber die endgültige Form des Gesetzes und seine Durchsetzung werden letztlich darüber entscheiden, wie transformativ es für die Branche ist.
Quelle: ETFWorld.de
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