Risiken fürs Portfolio lassen sich durch Beimischung von Gold reduzieren…..
Deutsche Börse Commodities: Eine aktuelle Mercer-Studie prüft, wie sich Gold zur Absicherung eines Depots eignet, speziell vor dem Hintergrund eines Vertrauensverlustes in das globale Währungs- und Wirtschaftssystem. Die Studie hat Gold vor allem als Anlageklasse für institutionelle Investoren untersucht. Sie definiert für die Analyse drei mögliche Szenarien, die sich je nach Grad des Vertrauensverlustes unterscheiden. Die quantitative Auswertung zeige, dass eine Investition in Gold eine sinnvolle Diversifikation eines Portfolios aus Large-Cap-Aktien und Staatsanleihen der Eurozone darstelle, besonders in Krisenzeiten des Kapitalmarktes.
Die Studie zieht auch den jüngst stark unter Druck geratenen Goldpreis in die Betrachtungen ein. Bei der Planung eines Investments sei der richtige Einstiegszeitpunkt entscheidend, heißt es. In den Jahren 2012 und 2013 sei die Nachfrage nach Gold in Summe gesunken (laut einer Erhebung des World Gold Councils von 4.589 t im Jahr 2011 auf 3.756 t in 2013). Entsprechend habe auch der Goldpreis nachgegeben. In der Praxis sei es jedoch schwierig bis unmöglich, einen „fairen“ Goldpreis zu ermitteln, da Gold je nach Kapitalmarktsituation mal als „Kaufkraft-Versicherung“ und mal als reiner Rohstoff wahrgenommen werde.
Martina Gruber, Geschäftsführerin der Deutsche Börse Commodities GmbH sagte: „Die Studie beweist, dass auch ein niedriger Goldpreis an der grundsätzlichen Funktion von Gold als Absicherung für das Investmentportfolio nichts ändert. Bis zu 5 Prozent Gold reduzieren das Verlustrisiko im Depot deutlich. Xetra-Gold ist das einzige Produkt auf dem Markt, das mit physischem Gold hinterlegt ist und keinen Tracking-Error zeigt. Es ist günstig, flexibel und sehr sicher – und daher auch für institutionelle Investoren hervorragend geeignet.“
Quelle: Deutsche Börse Commodities GmbH – Mercer
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