Börse Stuttgart setzt im Februar über 8 Milliarden Euro um

Zuwächse bei Anleihen – Handelsvolumen über Vorjahresniveau …

Im Februar 2014 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik über 8 Milliarden Euro umgesetzt. Damit ging das Handelsvolumen zwar gegenüber dem besonders umsatzstarken Januar zurück, stieg allerdings im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 4 Prozent.

Der Hauptanteil des Umsatzes entfiel auf verbriefte Derivate. In dieser Anlageklasse belief sich das Handelsvolumen im Februar auf über 3,3 Milliarden Euro. Auf Hebel- und Anlageprodukte entfiel jeweils ein Umsatz von knapp 1,7 Milliarden Euro.

Im Aktienhandel konnte das Rekordniveau aus dem Januar nicht gehalten werden, jedoch lag das Handelsvolumen mit über 1,3 Milliarden Euro rund 30 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei Inlandsaktien betrug der Umsatz rund 978 Millionen Euro, bei Auslandsaktien über 373 Millionen Euro – eine Steigerung von knapp 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Im Anleihenhandel wurden im Februar rund 2,5 Milliarden Euro umgesetzt. Damit lag das Handelsvolumen leicht über dem Niveau des Vormonats. Der Löwenanteil von rund 1,4 Milliarden Euro wurde im Handel mit Corporate Bonds erzielt.

Der Fondshandel trug im Februar über 825 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei ETPs lag das Handelsvolumen bei rund 729 Millionen Euro, mit Investmentfondsanteilen wurden knapp 97 Millionen Euro umgesetzt.

Hinweise zur Monatsstatistik:
Seit Januar 2014 wird der Orderbuchumsatz der Faktor-Zertifikate bei den Hebelprodukten unter „Exotische Produkte“ ausgewiesen. Daraus ergeben sich die hohen Zuwächse in dieser Kategorie gegenüber dem Vorjahresmonat. Bis Ende 2013 waren Faktor-Zertifikate den Index- und Partizipations-Zertifikaten zugeordnet. Die neue Zuordnung entspricht der Produktklassifizierung des Deutschen Derivate Verbands (DDV).

Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart wird auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit werden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch wird von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und dient als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittelt die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittelt diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit ist die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet.

Quelle: ETFWorld.de – Börse Stuttgart


Newsletter
Ich habe gelesen Privacy & Cookies Policy und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.