EUR USD (1,3125) Auf die Frage, wie Staaten die in den vergangenen Jahren in die Krise geschlittert sind, wieder dauerhaft ihren Haushalt sanieren und Probleme wie beispielsweise hohe Arbeitslosigkeit in .…
Verständlich, dass sich derzeit viele am Export-Erfolgsmodell Deutschland orientieren. Dort scheint momentan alles zu stimmen: Wechselkurs, Produkte und globaler Abnahmehunger. Diese ideale Kombination lässt sich aber leider nicht beliebig reproduzieren und schon gar nicht erzwingen. Und Nachfrage ist ebenfalls nicht unbegrenzt verfügbar. Da dem Euro der Sprung über unseren Auslöser gelang, visieren wir nun ein Kursziel bei 1,3290 an. Das Risikolimit belassen wir bei 1,3000.
EUR JPY (112,50) Wir sehen Potenzial bis 112,90/95, danach bis 114,90. Die Unterseite bleibt dünn mit Unterstützungen bei 111,10 und 109,60.
GBP USD (1,5680) Auch wenn der Rückgang bei den Einzelhandelsumsätzen im August samt Juli-Abwärtsrevision auf ein Ende der starken Ergebnisse der Vormonate im Einzelhandel deutet, zeigten sich Pfunde gegenüber dem gleichzeitig schwächelnden Dollar unbeeindruckt. Wir erwarten eine Trendfortsetzung bis 1,5800/20 . leichter Zwischenwiderstand liegt bei 1,5715. Gute Unterstützung liegt indes bei 1,5535 . Schwäche ist nur unter 1,5420 zu erwarten.
AUD USD (0,9445) Der Austral-Dollar hat weiterhin die Chance bis auf 0,9515 (aktuelles Potenzial) und danach bis 0,9680 zu steigen. Unterstützung wartet heute bei 0,9390. Aber erst ein Bruch der 0,9260er Marke würde die derzeitige Aufwärtsdynamik vorerst zunichtemachen.
Quelle: Deutsche Bank CMS: FX-Tagesausblick; Autor: Cognitrend
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USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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