Nun hat auch der Bundesverband deutscher Banken (BdB) seine Wachstumsprognosen für das deutsche BIP 2010 und 2011 erhöht. Der Verband hob die Erwartung für dieses Jahr auf 3,3 Prozent von zuvor 2,0 Prozent an. Für 2011 rechnet …
Obama will Export steigern
US-Präsident Barack Obama sagt mitten im Wahlkampf für die Kongresswahlen im November der Konjunkturschwäche den Kampf an. Dabei steht vor allem die Exportwirtschaft im Vordergrund. In den kommenden 5 Jahren will er die Ausfuhren der USA verdoppeln. Dafür wurde im März ein entsprechender Arbeitskreis gebildet. Dieser legte nun einen Bericht mit Empfehlungen vor. Demnach regen die Export-Spezialisten unter anderem Freihandelsabkommen an. Eine solche Vereinbarung versucht Obama nun mit Südkorea auszuhandeln. Im November soll es zu einer Einigung zwischen beiden Ländern kommen. .Je mehr Amerikas Unternehmen exportieren, desto mehr produzieren sie. Je mehr sie produzieren, desto mehr Einstellungen gibt es. Das wiederum bedeutet mehr Jobs., erklärte Handelssekretär Gary Locke. Durch eine Stärkung der Ausfuhren sollen bis 2015 rund 2 Mio. Arbeitsplätze geschaffen werden.SoFFin bis Ende 2011?
Die Bundesregierung erwägt offenbar, den zum Jahresende auslaufenden Bankenrettungsfonds SoFFin zu verlängern. Laut Koalitionskreisen soll dieser ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen. Damit könnten auch 2011noch toxische Wertpapiere in sogenannte Bad Banks ausgelagert werden. .Allen Insidern ist klar, dass er eigentlich weiterlaufen müsste., sagte ein Koalitionsexperte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings ist eine Weiterführung des Fonds innerhalb der Regierung nicht unumstritten. Ab dem kommenden Jahr soll nämlich das neue Spezial-Insolvenzrecht für Finanzinstitute umgesetzt werden. Das zweistufige Verfahren ermöglicht im Idealfall, auch systemrelevante Banken ohne gefährliche Marktturbulenzen abzuwickeln. .Eine Verlängerung des SoFFin würde diesem Kabinettsbeschluss widersprechen., erklärte ein Regierungsvertreter.Deutschland: kein längerer Eurorettungsschirm
Deutschland stimmt einer Verlängerung des Euro Rettungsschirms nicht zu. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel während des EU-Gipfels in Brüssel. .Erstens, eine Verlängerung der jetzigen Rettungsschirme wird es mit Deutschland nicht geben., so die Kanzlerin. Zweitens müssten für eine Fortsetzung notwendige Vertragsänderungen umgesetzt werden, fügte sie hinzu. Derweil warb das schuldengeplagte Griechenland bei den internationalen Investoren um Vertrauen. Das Land werde seine Schulden an den Anleihemärkten pünktlich zurückzahlen, versprach Finanzminister Giorgos Papakonstantinou.Quelle: Cognitrend – Exklusiv für Deutsche Bank
Disclaimer
USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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