Schon auf ihrer Sitzung nächste Woche will die USZentralbankFed beraten, ob sie weitere Staatsanleihen ankaufen soll. Das berichtet zumindest das Wall Streetì Journal in seiner Online Ausgabe. Bislang galt die Stützungsaktion mit Fälligkeit der….
Normal 0 14 MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Tabella normale“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:“Times New Roman“;} bereits gekauften Anleihen als beendet. Sowohl die Notenbank als auch führende Wirtschaftsvertreter fürchten, dass das Wachstum der US-Konjunktur nach Auslaufen der Staatshilfen gedämpft würde. Fed-Chef Ben Bernanke hatte vor Abgeordneten den Kauf weiterer Wertpapiere als eine Möglichkeit zur Ankurbelung der Wirtschaft in Erwägung gezogen. Vor allem der schwache Arbeitsmarkt gab nach jüngsten Zahlen Grund zur Besorgnis. Nach einer Einschätzung von Wissenschaftlern der Fed San Francisco belasten die Arbeitsplatzverluste in der Bauund Finanzbranche den Jobmarkt besonders stark.
Steinbrück sieht noch kein Ende der Krise
Nachdem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle eine Abschaffung der 2009 eingeführten Rentengarantie forderte, stellt nun auch der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück die Schutzklausel in Frage. „Das war – im Sinne der Generationsgerechtigkeit – eine falsche Entscheidung“, sagte Steinbrück gegenüber dem NDR. Einen Wirtschaftsaufschwung und damit ein Ende der Krise, wie in jüngster Zeit von Ökonomen und positiven Marktdaten heraufbeschworen, sieht der Ex- Minister noch nicht. „Wir werden zwar einen Aufstieg erleben. Aber dann wird es noch einmal einen Einbruch geben!“, prognostiziert Steinbrück. Als Gründe nennt er eine Überhitzung einiger asiatischer Märkte sowie die Entwicklung der Rohstoffpreise. In Zukunft will Steinbrück wieder stärker in der Spitzenpolitik vertreten sein. Auch eine Kooperation mit Bundeskanzlerin Angela Merkel würde er nach eigener Aussage nicht ablehnen. Eine Kanzler-Kandidatur schließt er dagegen aus.
Diskussion um Fachkräfte geht weiter
Obwohl die Bundesregierung derzeit eine Diskussion um die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte ablehnt, fordert nun auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt eine Erleichterung des Zuzugs von Experten. „Für eine gezielte, arbeitsmarktorientierte Zuwanderung reichen die derzeitigen Regelungen nicht aus“, erklärte er in einem Gastbeitrag in Die Welt. Zuvor hatten bereits Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bildungsministerin Annette Schavan bessere Bedingungen für ausländische Kräfte gefordert. Hundt weist auf eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) hin, die ergab, dass 2009 in Deutschland durch Fachkräftemangel eine
Wertschöpfung von 15 Mrd. EUR verloren ging. Scharfe Kritik erfährt die aktuelle Debatte von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Dieser will stattdessen den Nachwuchs im eigenen Land unterstützen: „Ich habe nichts gegen Zuwanderung. Aber bevor wir weitere Arbeitskräfte aus dem Ausland mit einem albernen Begrüßungsgeld anlocken, müssen wir die jungen Menschen, die schon in
unserem Land leben, besser ausbilden“, sagte Gabriel der Nachrichtenagentur dpa.
Und noch ein Streit: Kostet Strom zu viel?
Private Stromverbraucher zahlen in diesem Jahr rund 1 Mrd. EUR zu viel, heißt es in einer Studie, die von den Grünen in Auftrag gegeben wurden. Demnach haben die Versorger Preisnachlässe der Zulieferer nicht an die Endkunden weitergegeben. Dies sei vor allem auf mangelnden Wettbewerb in der Branche zurückzuführen, so die Untersuchung. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wies die Kritik der Politik nun zurück. Die Wettbewerbssituation auf dem Strommarkt würde falsch dargestellt, sagte BDEW-Chefin Hildegard Müller. 1.100 konkurrierende Unternehmen könnten sich demnach keine Preisnachlässe leisten. Zudem habe das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG) die Preise nach oben getrieben.
Quelle: Deutsche Bank CMS: MÄRKTE AM MORGEN; Autor: Cognitrend
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USD JPY (91,50) Er gilt als Verfechter strikter Haushaltsdisziplin und hat aus seiner Vorliebe für einen schwächeren Yen nie einen Hehl gemacht: Japans frisch gebackener Ministerpräsident Naoto Kan. Diese Prinzipien einen ihn mit Yoshihiko Noda, den Kan gestern erwartungsgemäß zum Finanzminister seines neuen Kabinetts kürte. Viele unbekannte Gesichter sind darin übrigens nicht zu finden. Zu Stellvertretern Nodas wurden Motohisa Ikeda sowie Naoki Minezaki ernannt. Vor allem Letztgenannter scheint sich ebenfalls dem Niedrig-Yen-Dogma verschrieben zu haben.
In der Vergangenheit sparte er darum nicht mit Kritik an der BoJ, die seiner Ansicht nach ihre geldpolitischen Lockerungsbemühungen verstärken sollte. Nichtsdestotrotz mahnen Analysten, die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Sachen schwächerer Yen, d.h. die Interventionsfantasie, sei schlichtweg übertrieben, solange sich die Welt im Krisenmodus befinde. Der Dollar pendelt weiter in einer breiten Konsolidierung (89,10 – 93,65).
EUR JPY (109,35) Auch wenn der Yen von hohen japanischen Maschinenbauaufträgen heute Morgen ein wenig Rückenwind erhalten haben mag – die Kursbewegungen spielten sich in einer äußerst engen Spanne ab. Für den Euro besteht Abwärtsrisiko bis 107,10. Darunter findet sich erst bei 104,10 weitere Unterstützung. Widerstand zeigt sich bei 110,90/11,05 und darüber bei 112,95.
GBP USD (1,4435) Dass die Ratingagentur Fitch einen schnelleren Abbau des britischen Defizits fordert, hätte Investoren gestern eigentlich nicht zu beunruhigen brauchen. Spätestens seit dem Schicksal Spaniens sollte bekannt sein, dass AAA-Bewertungen nicht als selbstverständlich erachtet werden können. Überdies hatte die neue Regierung ja bereits angekündigt, den Gürtel spürbar enger schnallen zu wollen. Dennoch geriet das Pfund nach den Fitch-Kommentaren etwas unter Druck. Abwärtsbewegungen könnten sich bis 1,4310 (leicht tiefer adjustiert) und dann bis 1,4190 erstrecken. Solange Sterling unter 1,4560 handelt, bleibt unsere Einschätzung negativ.
AUD USD (0,8220) Die gestrige Erholung ändert nichts an unserem schwachen Ausblick: Das Risiko reicht weiterhin bis 0,8065. Wir würden diese Marke gar als Kursziel einer bearishen Strategie anpeilen, sollte sich der Austral-Dollar bis 0,8300 erholen. Das Risikolimit läge bei 0,8345.
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