1 Maerkte am Morgen

G20: „Wachstumsfreundlicher Defizitabbau“

Nach dem G20-Gipfel in Toronto (Kanada) hat USPräsident Barack Obama ein positives Fazit gezogen. Im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise habe man bei dem

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Treffen wichtige Fortschritte erzielt. Die Vereinbarungen zeigten, dass die G20- Staaten ihre Meinungsverschiedenheiten überbrücken und ihre Ansätze koordinieren können. Zuvor hatte man sich darauf geeinigt, seine Defizite bis zum Jahr 2013 zu halbieren und bis 2016 sogar ausgeglichene Haushalte zu präsentieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, diese klare Vorgabe sei mehr als sie erwartet habe: „Das entspricht eigentlich genau unserer Zeitachse und insofern können wir sagen, dass wir hier eine wichtige Gemeinsamkeit verabreden können, die nach meiner Meinung zu einem nachhaltigen Wachstum führt“, sagte Merkel. Obama und US Finanzminister Timothy Geithner hatten bis kurz vor Beginn des Gipfels davor gewarnt, dass die konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft nach der Finanzkrise nicht kaputtgemacht werden dürfe und stattdessen auf Wachstum durch Mehrausgaben gesetzt werden müsse. Merkel und Obama versuchten jedoch, den Eindruck grundlegender Meinungsverschiedenheiten zu zerstreuen. Mit ihrer Forderung nach einer Steuer für Finanztransaktionen und einer Bankenabgabe konnte sich die Kanzlerin nicht durchsetzen. Wie die ARDTagesschau berichtet, will Merkel nun gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy eine Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene umsetzten – entweder EU-weit oder innerhalb der Währungsunion.


EZB: Keine Spannungen an den Geldmärkten

Nach Aussage von Ratsmitglied Ewald Nowotny rechnet die Europäische Zentralbank nicht mit Spannungen an den Geldmärkten, wenn der Einjahrestender am Donnerstag ausläuft. „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, dass dieser Termin ohne Anstrengung vergeht“, sagte Nowotny, der auch Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ist. Die Banken müssen am 1. Juli Kredite in Höhe von 442 Mrd. EUR zurückzahlen. Die EZB beobachte eine Tendenz der Banken zu höherer Liquiditätshaltung, was Ausdruck einer gewissen Unsicherheit sei, sagte Nowotny weiter. Diese müsse mit höherer Transparenz bekämpft werden, um wieder Vertrauen zu schaffen. Kritik übte das EZB-Ratsmitglied zudem an den Ratingagenturen, die mit der Rückstufung Griechenlands für eine extreme Destabilisierung gesorgt hätten. In der Entwicklung der Verbraucherpreise im Euroraum sieht Nowotny derweil keinen Grund zur Sorge für die EZB. Sie sollten weder einen schrittweisen Ausstieg aus dem Stimulus noch eine zusätzliche Liquiditätsversorgung in der Eurozone behindern, sagte er. Hinsichtlich des Preisstabilitätsziels der Zentralbank gebe es keine Bedenken.


Athen will 2010 Haushaltsziele übertreffen

Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou hat sich auf einer Bankenkonferenz zum Wochenschluss zuversichtlich gezeigt, dass sein Land die Haushaltsziele 2010 übertreffen könnte. Im Gegenzug zu dem von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gewährten Hilfspaket peilt der Mittelmeerstaat eine Reduzierung des Haushaltsdefizits auf 8,1 Prozent des BIP im laufenden Jahr an. 2009 lag der Fehlbetrag bei 13,6 Prozent.


NRW: Koalitionsverhandlungen gehen weiter

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SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen gehen heute in die dritte Runde ihrer Koalitionsverhandlungen für eine Minderheitsregierung. Die Parteispitzen zeigten sich mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche äußerst zufrieden. SPD-Landesparteichefin Hannelore

Kraft will sich Mitte Juli zur Ministerpräsidentin wählen lassen.

Quelle: Deutsche Bank  CMS: Märkte am Morgen;  Autor: Cognitrend


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